Sonntag, 27. April 2025, 19.30 – 21:00 Uhr im Tersteegenhaus, Emmastr. 6, 50937 Köln (Sülz)
Bei der Verfolgung von Wirtschaftsstraftaten gilt leider häufig das das Sprichwort „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen“. Warum werden gerade Fälle mit hohen Schadenssummen und hoher krimineller Energie oft nicht in ausreichendem Maße verfolgt? Was für Folgen hat das für eine Gesellschaft. Gibt es Lösungsansätze?
Anne Brorhilker, ehem. Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Köln berichtet über ihre Erfahrungen.
Der Vortrag geht diesen Fragen nach und beleuchtet sie sowohl auf der Grundlage kriminologischer Forschungsergebnisse als auch langjähriger praktischer Erfahrungen im Bereich der Verfolgung von schweren Wirtschaftsstraftaten. Denn: Finanzkriminalität geht uns alle an!
Anne Brorhilker war bei der Staatsanwaltschaft Köln seit 2002 tätig – ab 2009 für die Bekämpfung von Steuerhinterziehung u.a. bei Cum-Ex-Verfahren. Dank ihr stellte der Bundesgerichtshof 2021 höchstrichterlich fest, dass es sich bei Cum-Ex um strafbare Steuerhinterziehung handelt. Mitte 2024 beendete sie ihre Tätigkeit als Staatsanwältin und wechselte zur Bürgerbewegung „Finanzwende“.
Es laden ein:
Evangelische und katholische Kirchengemeinden in Sülz und Klettenberg und Ökumenische Initiative Eine Welt